Inninger Teller der 420er, 29er und Moth 2013

Gelungener Auftakt – Inninger Teller 2013 beim SCIA

Die Passagiere der Ammersee-Ausflugsdampfer bekamen am vergangenen Starkwind-Wochenende gratis eine spektakuläre Show geboten: Der Segelclub Inning am Ammersee eröffnete mit einer der größten Bayerischen Jugendregatten, dem Inninger Teller, die sportliche Segelsaison auf den großen oberbayerischen Seen. Die schnellen 29’er Gennakerskiffs gingen mit 22 Teilnehmern an den Start, die starke bayerische 420’er Jugendklasse war mit 33 Booten zum ersten Kräftemessen der Saison angetreten. Als besonderes Schmankerl durfte der SCA zudem 12 Teilnehmer der Klasse International Moth begrüßen. Diese Einhand-Schiffe mit einem Gewicht von knapp 30kg sind an Schwert und Ruder mit Flügeln versehen, heben dann bei moderaten Windstärken ab und erreichen dadurch Geschwindigkeiten von über 40 km/h. Bei den für Samstag vorhergesagten Windverhältnissen war somit beste Unterhaltung auf dem Wasser garantiert.

Da für Sonntag kaum Wind vorhergesagt war, zog Wettfahrtleiter Albert Fuchs bereits am Samstag fünf Läufe durch. Nicht nur die Anzahl der Wettfahrten, sondern vor allem die Kälte in Verbindung mit 15 Knoten Wind, der in Böen auch gerne auf über 20 Knoten auffrischte, forderten von den teilweise unter 14 Jahren alten Teilnehmern nicht nur seglerisches Können, sondern auch eisernen Durchhaltewillen. Nicht taktische Finesse, sondern exzellente Bootsbeherrschung bei Starkwind und möglichst wenig Kenterungen waren an diesem Nachmittag die wichtigsten Zutaten zum Erfolgsrezept. Bei den 29’er gelang dies der Mannschaft Valentin Jell und Andy Martin vom Chiemsee am besten, bei den 420 schafften es Benedikt und Kilian Northoff vom BYC, trotz einer Disqualifikation im dritten Lauf ganz nach oben. Die Mottenwertung sicherte sich souverän Frederik Schmidt vom Segelclub Lindau.

Perfekt wie immer auch das Rahmenprogramm im SCIA. Vom süßen Willkommensgruß bis zum ganzen gegrillten Schwein am Abend war durchgehend für kulinarischen Genuss gesorgt. Die Teilnehmer wurden von einem eigenen Partyboot am Wasser mit Musik, handfesten Snacks und heißem Tee versorgt. Trotz der anstrengenden Wettfahrten spielten noch viele Teilnehmer bei Partymusik und alkoholfreien Cocktails bis Mitternacht spannende Pokerrunden. Nicht zuletzt wegen des aufwendigen Rahmenprogramms versprachen alle Teilnehmer auch nächstes Jahr wieder zu kommen. Der SCIA hat auch schon wieder neue Ideen.

Tom König, SCIA- Pressereferent