Inninger Teller 2015

Inninger Teller 2015: von Allem Etwas

Ammersee at it’s best: so präsentierte sich das Wetter beim Inninger Teller 2015. Der SCIA hatte gerufen und 19 Boote der Klassen 29’er sowie 11 Mannschaften der Klasse 420’er traten auf der Regattabahn an. Den Preis für die weiteste Anreise holten sich Anne Hübner und Maret Schön vom Wandlitzer Segelclub.

Der für die Segelei nicht unwichtige Faktor Wind bot den Teilnehmern so ziemlich alle Bedingungen vom leichten Windhauch bis zu Böen oberhalb 15 Knoten, garniert von Drehern von bis zu 60 Grad. Durch die bewährte Anordnung mit Inner/ Outer Loop und separatem Zielschiff konnten die beiden Klassen unabhängig voneinander gestartet und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten berücksichtigt werden. Der Lohn waren sechs durchgeführte Wettfahrten bei unterschiedlichsten Bedingungen, so dass für jedes Team etwas dabei war.

Die Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass auch bei schwierigeren Windverhältnissen die Mannschaften vorne segeln, welche über die höchste Anzahl von Wasserstunden verfügen. Diejenigen, die nach Abschluss der Wettfahrten auf dem Podest standen, waren auch diejenigen, die in der noch jungen Saison bereits ausgiebige Trainings in südlichen Gewässern im Logbuch hatten. So holten sich bei den 29’er das Team Manuel Wunderle / Felix Wieland souverän den Sieg vor Valentin Jell und Patrick Ruess. Bei den 420’ern war der Kampf um den Teller deutlich knapper. Lediglich die Anzahl der besseren Platzierungen bescherte dem Team Nico Jansen/Moritz Wimmer den Sieg vor dem Damenteam Hannah Hagen/Anna Bergauer. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Platzierung des 29’er Teams Catherine Bartelheimer/ Michael Fuchs, die aus dem Stand auf Platz fünf fuhren, obwohl sie erst wenige Stunden vorher erstmalig miteinander den Skiff bewegt hatten. Abgerundet wurde die Regatta durch blauen Himmel, Kickerturniere an Land sowie bayerische Kost auf dem Wasser und zu Lande.

 

Thomas König, Pressesprecher SCIA