Wies´nregatta 2016

Knapp 50 Meldungen für eine Kat-Regatta sind in Bayern kein schlechter Wert, zumal wenn gerade Wies´nzeit ist und so mancher Segler die fünfte Jahreszeit in Bayern nutzt, seine Pinne mit einer meist schlecht gefüllten Wies´nmaß zu vertauschen. Bereits am Freitagnachmittag füllte sich das Clubgelände mit den obligatorischen Wohnmobilen und bis zum Abend war schon eine ansehnliche Truppe auf der Terrasse des Clubs versammelt um die letzten milden Strahlen der Abendsonne zu genießen.  Apropos genießen, man munkelt, dass dabei auch der Biervorrat deutlich dahin geschmolzen ist.  Der Samstagmorgen empfing Segler und Wettfahrtleitung erst mal mit leichtem Nebel und einem nicht verwertbaren Hauch von Südwind, also Zeit für die unvermeidlichen Grußworte und einer ausführlichen Steuermannsbesprechung. Die Küche heizte währenddessen den Grill an bis der Duft gegrillter Bratwürstchen das Gelände einnebelte und ließ erst gar keinen Kummer über die noch nicht segelbaren Verhältnisse aufkommen. So kurz nach Mittag schnellte dann urplötzlich der innere Unruhezustand der Wettfahrtleitung auf einen neuen Höchststand, ein untrügliches Zeichen dafür, dass es nun an der Zeit ist den Kurs auszulegen, obwohl noch immer keinerlei Zeichen eines brauchbaren Windes zu entdecken war. Kaum war dieser ausgelegt, legt der Wind auf eine brauchbare Stärke zu und sprang auch auf die erhoffte östliche Richtung. Die Segler ließen sich dann auch nicht lange bitten und die Wettfahrten konnten endlich beginnen. Die anwesenden fünf Klassen waren in drei Startgruppen aufgeteilt, die dann im Laufe des Nachmittags und des frühen Abends drei Wettfahrten absolvierten, als der Wind urplötzlich auf Norden sprang und dabei deutlich an Energie zulegte. Das kann man sich natürlich nicht entgehen lassen, zumal die Windprognose für Sonntag recht ernüchternd war. Also wurden nochmals zwei Wettfahrten drangehängt, was dem einen oder anderen Segler dann doch an die physische Substanz ging. Kurz vor dem Einschalten der Positionslichter waren dann aber Alle an Land , die obligatorische Grillsau war fertig durchgebraten und so konnten Sportler wie Wettfahrtleitung sofort auf kulinarisch angenehmen Niveau in Kürze ihre Energievorräte wieder auffüllen. Auch die eine oder andere Maß Bier soll dabei geholfen haben. Am Sonntag wehte dann wie erwartet kein brauchbarer Wind, also ging man erst mal zu einem ausgedehnten Weißwurstfrühstück über und als sich danach immer noch kein verwertbares Lüftchen regte wurde  gegen Mittag die Startbereitschaft aufgehoben. Ob die bevorzugte  Richtung der Abreise zur nächsten Autobahn oder doch zur S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke war entzieht sich unserer Kenntnis.

Besonderen Dank an die Sponsoren Münchner Kindl für die Geschenkkörbe, Thomas Kappelmann für zwei Fässer Bier und  unser Neumitglied Raymund Straub für die Weißwürste.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
alle Bilder Andreas Schiebel